Godfathers of Social Media

Godfather-monopol

Auch wenn das nicht rechtskräftig bestätigt ist, hat das Social Networtk FACEBOOK de facto ein Monopol, ein #Socialmedia-Monopol. Das Suchmaschinen-Monster GOOGLE ist dagagen der Godfather des Internets. Viele Unternehmen sind auf Gedeih und Verderb von diesen beiden amerikanischen Datenschleudern abhängig. Der einzelne User ist es ebenfalls, was als Sucht bezeichnet werden darf.

Just als das ZDF in seiner HEUTE-Sendung unter dem Titel Netzwerke: Zu Risiken und Nebenwirkungen … Wenn nur noch Sex und Schlafen wichtiger sind auf die „Gefahren der  Soziale Online-Netzwerk“ hinwies, da sie ein „höheres Suchtpotenzial als Zigaretten und Alkohol hätten, wie US-Wissenschaftler warnten, feierte Hamburg mit der Social Media Week – sprich Social Media Wiek – sich selbst und eben genau diese Online-Dienste. Diese Social-Media-Dienste, die nahezu allesamt das Internet beherrschen, in den USA ansässig sind, Geld und Daten denn auch dort verarbeiten, jenseits jeder allgemeinen Kontrolle, und die damit Milliarden von Dollars scheffeln und damit mehr als manche Volkswirtschaft.

Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz, der ein guter Redner, sympathischer Mensch und Vollblut-Politiker ist, meint denn auch beim Thema Wertewandel, Social Media und Politik, es wäre für ihn durchaus denkbar, dass die Verwaltung, die Behörden seiner Stadt, über FACEBOOK den Kontakt mit den Bürgern pflegen könnten. Als Service und natürlich ohne sensible Daten. 
Ganz offensichtlich ist es für viele Zeitgenossen kaum zu begreifen – ein Wort aus dem allzu physischen OFFLINE-Bereich, das meint, man könnte nur etwas ver…stehen, wenn man es anfassen, also be-greifen kann – dass man dabei ist, sich vollends von diesen Monopolisten und „Social Media Paten“ abhängig zu machen. Ganze Bevölkerungen sollen sich unter deren Nutzungsbedingungen beugen, Staatswesen von deren Allgemeinen Geschäftsbedingungen abhängen. Ganz zu schweigen von den Daten, die ins ferne Amerika geschleust werden, um damit von dort aus neue Kundenstämme zu erschließen. Es kostet den Steuerzahler ja nichts. Nur eben seine Daten, seine Willfährigkeit und Kooperation, seine Unabhängigkeit und sein Vertrauen. 

Von den Werbefuzzis sind wir ja einiges gewohnt – aber nun steigen Politiker und sogenannte Visionäre, Experten und einfache User ein in den trendigen Zug der Social Networks. Sie scheinen überbelichtet von der „Vision“ demokratischerer, gerechterer und freierer Gesellschaften, die uns auf einem goldenen Tablet von jung-schnöseligen amerikanischen College-Boys präsentiert werden, die die Bedürfnisse der Beteiligten nur insofern interessieren, wie sie sich zu Geld machen und vermarkten lassen.

Vielleicht sind sie da ja den Politikern gleich, die im Grunde in ihren Legislaturperioden um Wählerstimmen buhlen und noch Ihre Oma verkaufen würden, um ihre Meinungsführerschaft zu behalten. Bei eBay natürlich.

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3 Kommentare

  1. “ Social Media Week – sprich Social Media Wiek“Nicht eher ßouschäll Miedia Uiek?Aber es ist schon originell, Social Media zu nutzen, um darauf zu schimpfen. Erinnert an die Linke, die die Rechte der Demokratie nutzt, um sie abzuschaffen 😉

  2. Mark Max Henckel

    Exakt. Man schlägt den Feind mit den eigenen Waffen! Sonst merkt das ja keiner!

  3. Mark Max Henckel

    … und sonst macht es ja niemand!

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