Ich wach auf und weiß: Ich werde Verfassungsbeschwerde gegen meinen Steuerbescheid einreichen. Was diese Christen und Sozialdemokraten mit Pensionsanspruch hier verzapfen, ist vollkommen inakzeptabel.

Für die meisten Menschen sind Steuern vom Himmel gefallen, ein Gottesurteil, eine Naturkatastrophe, gegen die sie nichts ausrichten können. Sie zeigen mit dem Finger auf angebliche „Steuersünder“, deren Verhalten ich wiederum sehr gut nachvollziehen kann.

Am Ende ist es so, dass der gierigste Schlund, der die das sauer verdientes Geld aus der Tasche zieht, nicht aus den Unternehmen – oder gar us-amerikanischen Konzernen, neben Steuerhinterziehen für die Deutschen die bösesten Teufel – erwächst, sondern dass der verdammte Staat ein Loch ist ohne Ende. Unsere teuren Abgeordnete samt Beamte weden immer mehr, behängen sich gegenseitig mit Pfründen und Vergünstigungen, während der kleine Mann am Arsch ist und wenn er Pech hat, vereinsamt im Großstadtdschungel abkratzen muss, weil die Pfleger keine Zeit haben.

Für mich sind Steuern ab einer bestimmten Grenze, nämlich der, ab der ich um meine wirtschaftliche Existenz fürchten muss, kein notwendiges Übel, sondern eine Farce, eine Frechheit, das Allerletzte.

KALTE PROGRESSION
Bedeutet: Du verdienst einigermaßen, aber der Staat sahnt trotzdem ab. Du bist der letzte Arsch und darfst nicht mehr verdienen.

Jetzt ist es von den Fürsten voller Gnaden beschlossen worden, dass die Knecht etwas mehr Geld behalten dürfen. Peitschenhiebe setzt es trotzdem. Denn der Grundfreibetrag wird 2018 um 180 Euro auf die glatte Summe 9000,- „angeboben“. Zu 2016 mit 8652,- Euro ergibt sich eine Steuersenkung bei unteren Einkommen um 348,- Euro im Jahr. Damit soll dann die Teuerungsrate abgefangen werden.

Die verarschen einen doch. Man stellt gar nicht die Frage, ob Einkommen unter 16000,- Euro überhaupt besteuert werden müssen. Oder sagen wir 20000,- Euro. Und wozu das gut sein soll. Sollen die zahlen, die es haben und nicht die, die das Geld dringend benötigen. Der Staat aber fühlt nichts, er ist kalt und hart, seine Steuerpolitik ein riesiger großer hässlicher Hammer, der nach unten schnellt und alles zermalt, was da kreucht und fleucht.

Der Staat hat viele Aufgaben und die müssen auch bezahlt werden. Eine davon ist, die Schwachen vor den Starken zu beschützen. Und hier sieht es ganz schlecht aus, wenn man bedenkt, dass Christen und Sozialdemokraten immer schon die BRD regiert haben. Natürlich sieht es in anderen Ländern noch schlimmer aus, aber dort verkaufen sie es nicht, als … Gerechtigkeit. Dein Recht erhälst du nicht nur, aber vor allem dann, wenn du es dir leisten, also gute Anwälte bezahlen kannst. Dein Geld vermehrt sich nur, wenn du schon viel davon hast. Und ein Einkommen von dem du leben kannst, lässt die Steuerpolitik und hier die kalte Progression nicht gut. Die Abgabenlast ist für untere Einkommen viel zu hoch. Aus meiner Sicht ist das nicht verfassungskonform.

Die einzigen Parteien, die dies himmelschreiende Ungerechtigkeit beenden wollten, waren nicht die #CDU oder die #SPD, es waren die staatsgläubigen Linken und die kapitalisten der #FDP.

Nun ist nicht draus geworden und der Staat schröpft weiter seine Bürger mit einer Steuerlast, die die meisten als normal und natürlich, wie etwa Wolkenbildung, empfinden. Einige gehen sogar so weit, Steuern für etwas Gutes zu halten, weshalb sie dir empfehlen, die Schnauze zu halten, immerhin werden von deinem Geld Beamte bezahlt die es beschützen das Geld … das bei dir gar nicht ankommt.

Diejenigen, die diese kalte Progression zu verantworten haben, Christen und Sozis, genießen nun meine Verachtung, da sie nichts, aber auch gar nichst anstellen, die kleinen Leute zu entlasten, was aber geboten ist.