Ach, du Scheiße, die Spökenkieker tragen diesmal richtig dick auf: Die Spökenkieker tragen diesmal richtig dick auf: Umweltkatastrophe, Klimawandel, Ende der Menschheit, Weltuntergang, Erderwärmung. Das Ende ist nah!

Vor vielen Jahren – ist es schon drei Jahrzehnte her – da beschwor der SPIEGEL eine Zukunft aus vielen Millionen Aids-Toten, bewies eine drohende Pandemie durch HIV-Infektionen, dass die Menschheit an den Rande des Wahnsinns und darüber hinaus führen würde. Man entschuldigtte sich irgendwann für diese Kakophonie.

Doch man hat nicht gelernt aus den etlichen Weltuntergängen, die die Menschheit seit eh und je beschwört, und setzt nun aber endgültig dem Homo Sapiens ein Ende. Irgendwann in einer Heißzeit durch den Klimwandel.

Wir erwarten die ersten Blockbuster aus Hollywood zum Thema Hitzetod der Menschheit

Niemand weiß, welche Auswirkungen welcher Grad von Erwärmung auf welche Region hat und welche davon … profitiert. Niemand. Es sind alles Modelle und Spekulationen. Man sollte Mal fragen, wer konkret davon profitiert.

Ausstieg aus der Kohle? Lächerlich. Und die Atomkraft, die das hätte möglich gemacht? Hätte der SPIEGEL das akzeptiert?

Überall Pessimisten! Ist es denn so schlimm, wenn nur einige 100 Menschen noch Mal von vorn anfangen? Oder wenn diese Distopie zuträfe: was wäre so tragisch am Ende der Menschheit? Absolut nichts. Die nehmen sich alle selber zu ernst Die Trumps, manche Journalisten und manche Wissenschaftler.

Für Pessimismus aber ist es zu spät! Aber vom Pessimismus lebt der SPIEGEL!

Die Hybris der Schlauberger

Das ist die Hybris, mit der bestimmte Klugscheißer und Spökenkieker am Ende auftreten: „Mensch wie ein Bakterium oder Bazillus wie ein Pilzbefall zur Natur der Erde“.

Der Mensch ist Teil der Evolution, Teil der Natur. Er selbst ist die Natur. Die Bewertungen, die irgendwelche lauten Heinis vornehmen, werden der Lage absolut nicht gerecht.

Denn die meiste Zeit seiner Existenz – niemand weiß genau, wie lange des den Homo Sapiens schon gibt, sicher mehr als 200.000 Jahre – war alles im „grünen“ Bereich.

Dann hat er versucht, sich der Hungersnöte und Naturkatastrophen – dem Unbill, der Willkür der Natur – zu erwehren und ging dabei sehr erfinderisch vor. Bis er die Verbrennungsmaschinen erfand. Seit dem geht es dem Menschen so gut, wie niemals zuvor, so dass einige Figuren sogar posaunen können: „Mensch wie ein Bakterium oder Bazillus wie ein Pilzbefall zur Natur der Erde“.

BIllig ist das, platt udn populistisch. Und hilft eh nicht weiter.

Zur Ehre des SPIEGELS hier noch etwas aus der Vergangenheit, denn Zukunft können die dort nicht:
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