Zur aktuellen Social Media Week (#SMW) bringt Apple in Zusammenarbeit mit Ikea eine neue Innovation auf den Markt. iFear. Hier ein Auszug aus dem Euphorischen Prospekt, der SPIEGEL ONLINE vor Veröffentlichung zugespielt wurde: “iFear für alle, die was mit Medien machen. Aus Angst um den beschissenen Arbeitsplatz, bei dem Überstunden mit zwei Snickers vergütet werden, traust du dich gar nicht mehr nach Hause. Dabei träumst du heimlich von einem Sprengstoffgrütel, der den ganzen dämlichen Schweineladen zum Teufel jagt. iFear now!” Weiterlesen
Niveau des Anbiederungs-Journalismus sinkt ins Bodenlose
Während sich junge Männer und gestandene Kerle Vollbärte wachsen lassen, weil das im Trend liegt, weil es nerdig ist, in Nordamerika Kreativität und Coolness vorgaukelt, biedert sich vor allem der Netz-Journalismus an die Digital Natives an. Mit aller Macht will man den Anschluss nicht verlieren und ist sich hier für nichts zu schade. Plötzlich ist alles digital. Auf einmal möchte man unbedingt von den Bloglesern und -schreibern ernst genommen werden. Man müht sich, das Twitter-Diskussionsniveau (140 Zeichen) und die hysterische Dramatisierung im Netz gnadenlos zu unterbieten. Und landet bei Headlines wie: “Meteoriten-Gefahr – Warten auf Gottes Hammer” auf SPIEGEL ONLINE (Spon) vom 16. Februar 2013. Herzlichen Glückwunsch. Weiterlesen
Nach Gangnam Style jetzt Harlem Shake
The Harlem Shake ist der neue Trend im Netz. Ein herrlich subversiv inszenierter Tanzstil. Alles ist erlaubt, zappeln, wie die blöden. Es geht mit einer normalen Alltags-Szene (meist auf Arbeit) los, in der alle außer einer, der leicht zu tanzen beginnt, ganz normal tun. Dann, wenn der Song von Harlem Shake DJ Baauer abgeht, gehen auch die anderen ab und tanzen den Flashmob. Das ist ganz nett und witzig und ein Trend, bei dem man mit muss. Jedenfalls die Coooooolen! Weiterlesen
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Safer Internet Day 2013 – Schwerpunkt Rechtsextremismus
Die Neo-Nazis tarnen sich sehr geschickt im Internet. Der unerfahrene oder verführbare User kann ihnen schnell auf den Leim gehen. Auch sie, die Rechtsextremen gehören zur dunklen Seite des World Wide Web und sind den kriminellen Organisationen zuzurechnen. Die internationale Aktion Safer Internet Day hat nicht umsonst den Schwerpunkt auf die rechtsextremen Umtriebe im Internet gesetzt. Weiterlesen
Heute auf ARTE: Die dunkle Seite des WWW
“In den Fängen der Internet-Mafia” heißt der Titel der Dokumentation heute Abend um 20:15 Uhr auf ARTE.TV. Die Übergänge von organisierter Kriminalität zum schnöden Startup sind zuweilen fließend, aber das ist niht das Thema der Sendung. Hier geht es tatsächlich ganz konkret um Cyber-Gangster und ihre betrügerischen Machenschaften bis hin zu Gewalttaten. Ein weiterer Grund, sich die Onlinesucht endlich abzugewöhnen. Hier der Trailer: Weiterlesen
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Der Apple-Check – Was ist dran an der Apple-Religion?
Zwei Sendungen nach meinem Geschmack heute (4. Februar 2013) Abend in der ARD. Um 20.15 Uhr wird die Apple-Religion unter die Lupe genommen. Und danach fragt Plasberg ob Handy-User noch alle beisammen haben. Wichtige Themen, die immer wieder durchgekaut gehören. Sonst glauben einige am Ende tatsächlich, Steve Jobs wäre ein Erlöser und die virtuelle Welt mit realen Erfahrungen gleichzusetzen. Und das telefonieren die Welt rettet. Ich schalte ein. Weiterlesen
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Hackerangriff auf die NEW YORK TIMES, WASHINGTON POST und TWITTER
Hacker aus dem Reich des Mitte sollen die Passwörter der New York Times Journalisten gehackt, also geklaut haben. Der Angriff aus dem WWW war offenbar eine Mischung aus Rache und Bösartigkeit. Denn die New York Times hatte im Herbst vergangenen Jahres die Familie des (ehemaligen) chinesischen Premierministers Wen Jiabao bezichtigt, ein Milliardenvermögen beiseite geschafft zu haben. Da es sich um Chinesen handelt, natürlich auf Kosten des Volksvermögens. Weiterlesen
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#Aufschrei gegen Sexismus @ Twitter
Alle wollen etwas sagen. Mitmischen. Sich beklagen. Eine Adresse haben. Viele erhoffen sich Aufmerksamkeit und Anerkennung. Andere wollen ins Fernsehen, sind “famegeil” oder hängen sich dran, um Auflage zu machen, zu verkaufen, weil es ihr Job ist. Und so ging aus einer harmlosen Begebenheit zwischen einem Politiker mit einer jungen Journalisten ein Aufschrei durch die Republik? Republik? Ja. Durch die Twitter- und Medienrepublik Deutschland. Plötzlich schien es, alle hätte jeder zum Thema “Sexueller Belästigung” etwas wichtiges zu sagen. Eifrige Nerds solidarisierten sich umgehend mit dem neuen Twitterhashtag und bieterten sich deren Erfinderin an. Andere Twitterinnen erinnerten sich auf einmal an übergriffige Eskapaden fehlgeleiteter Männer und berichteten in maximal 140 Zeichen unter #Aufschrei darüber. Es sollen 16.000 Menschen innerhalb kürzester Zeit gewesen sein. Von 80.000.000. Das sind rund 0,002 % (Prozent) der Bevölkerung. Wahnsinn. Weiterlesen
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Muslime für Frieden @ Twitter
Es gibt wirklich Schlimmers. Muslime für Frieden war vor ein paar Tagen Twitter-Trend und löste kurzfristig den #Aufschrei-Trend dort ab. Wie das zustande kam, spielt keine Rolle. Wichtig erscheint mir nur, dass das Sozial Netzwerk wieder für eine Imagekampagne genutzt wurde. In diesem Fall von in Deutschland lebenden Muslimen, die ihr nachvollziehbar schlechtes “Gesamt- und Stimmungsbild bzw. den Gesamteindruck” etwas aufpolieren wollten. Die Außendarstellung des Islamischen Glaubens ist durch Selbstmordattentäter, Gotteskrieger und Dschihadisten, die Revolutionwächter, die Hisbollah und Taliban, die Saudis und Moslembrüder und die Hamas, die rigide türkische Gerichtsbarkeit, die Scharia, die Auspeitschungen, Steinigungen, Enthauptungen, Verschleierungen, Beschneidungen, Glaubenskriege und Attentate überschatten. Da die Mehrheit der gläubigen Moslems mit Gewalt und Intoleranz nichts am Hut hat, trifft man sich mit dem Smartphone auf Twitter und bekundet seine Friedfertigkeit: Muslime für Frieden. Weiterlesen
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Online-Banane – alles nicht so wichtig
